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12 Monate nach meiner Haartransplantation

Hallo an alle, die vor haben, sich die Haare mit der FUE Haartransplantation transplantieren zu lassen. Um mich kurz vorzustellen; ich bin der Erkan Ünsalan, der Geschäftsführer von FirstClass-Esthetic. Heute möchte ich euch von meiner eigenen Haartransplantationserfahrung berichten. Ganz ehrlich gesagt; ich verstehe eure Ängste und Sorgen,hoffe jedoch, dass ich euch die Sorgen mit meiner Erfahrung etwas nehmen kann. Mein eigentliches Problem waren die Geheimratsecken und es wurde immer schwerer, die Haare zu Stylen. Die Lösung war natürlich ganz einfach: FUE Eigenhaartransplantation.

Ich selbst habe in den letzten 10 Jahren vielen Frauen und Männern geholfen, Ihren Haaren die Pracht zurück zu gewinnen und jetzt war es an der Zeit, mir selbst zu helfen. Anfang Januar 2017 war es dann soweit! Ich habe mich den Händen von meinem Ärzteteam überlassen. Wie bei allen unseren Patienten wurde auch bei mir erstmal der Bluttest durchgeführt, wobei getestet wurde, ob ich Hepatitis A, B oder C habe.Während wir auf das Ergebnis gewartet haben, hat die Ärztin die Vorderlinie gezeichnet. In der Zwischenzeit wurde ich noch aufgeregter und habe eine Beruhigungstablette genommen. Es hilft wirklich viel – also wenn Sie unser nächster Patient sein sollten, vergessen Sie nicht, nach der Beruhigungstablette zu fragen 🙂 Bluttest fiel wie erwartet negativ aus und meine Haare wurden auf 1 mm gekürzt (dies ist notwendig damit die Grafts unbeschädigt entnommen werden können). Danach ging es mit der Betäubung los, erstmal wurde der Spenderbereich betäubt. Das ist einer von den Schritten, wo vor die Patienten (dadrunter auch ich) am meisten Angst haben:)Ich kann nur eins sagen; Zahnarzt Besuch kann schlimmer sein. Aber hier muss ich dazu sagen, dass jede Person das anders empfindet. Außerdem haben Sie vielleicht auch schon mal gelesen, dass die Betäubung inzwischen ohne Spritze mit der Luftinjektion durchgeführt werden kann. Ich kann euch versichern, dass was weh tut, sind nicht die Spritzen, sondern die Lösung, welches da drin ist. Und die selbe Lösung befindet sich auch in der Luftinjektion. Daher ist es egal, wie es gemacht wird, die Betäubung wird immer leicht schmerzhaft sein. Ausserdem ist die Wirkungszeit bei der Luftinjektion viel länger und das ist einer der Gründe, weshalb wir diese Methode nicht bevorzugen. Ich selbst habe eine Phobie gegen Spritzen und habe mich trotzdem nicht für die Luftinjektion entschieden – aus dem genannten Grund. Nachdem die Betäubung wirkt, fühlt man von der Haartransplantation absolut garnichts mehr. Für mein Befinden ist das schlimmste an der ganzen Operation das Liegen. Denn während der Entnahme lag ich ungefähr 2.5 Stunden auf dem Bauch, während der Kanalöffnung ( in den Kanälen werden die Grafts eingepflanzt) und der Eigenhaarverpflanzung weitere 5 Stunden auf dem Rücken. Es ist ganz wichtig, dass die Kanäle in Wuchsrichtung der eigenen Haare geöffnet werden, damit das Ergebnis zum Schluss auch natürlich aussieht. Genauso ist die Verpflanzung von den Grafts äußerst wichtig, damit diese nicht abbrechen und nach der Haartransplantation bis zu 97% wachsen. Nach 7.5 Stunden wurden 3600 Grafts ( die Anzahl von den Grafts ist bei jedem Patient unterschiedlich) verpflanzt und meine Haartransplantation war fertig. Mein Team hatte wie immer sein bestes gegeben und jetzt musste ich mein bestes geben um die Grafts gut zu behüten. Die ersten 10 Tage nach der Haartransplantation sind am wichtigsten, weil die Grafts noch nicht ganz fest sind. In den ersten 4 Tagen muss man auf dem Rücken mit einem Nackenkissen schlafen, damit die Grafts mit dem Kopfkissen nicht in Berührung kommen. 15 Tage Haarwäsche, damit sich nichts entzündet und die Krusten abfallen hatte ich auch hinter mir. In den ersten 30 Tagen nach der Haartransplantation sieht alles super aus, man hat die lang ersehnten Haare wieder. Aber nach diesen 30 Tagen fallen die verpflanzten Grafts bis zu 60-70% aus. Genau in dieser Zeit fangen auch die Sorgen an. Werden die ausgefallenen Grafts wieder wachsen? Man schaut sich den Empfängerbereich fast stündlich im Spiegel an um ein winziges Haar zu sehen. Machen Sie das nicht:) Die Grafts werden erst nach 3 Monaten anfangen zu wachsen. Als ich die ersten winzigen Haare wieder wachsen sah, war es wie 6 er im Lotto für mich 🙂 In den ersten 3 Monaten bilden sich kleine Pickelchen, die weiter nicht schlimm sind, denn diese sind die ersten Anzeichen dafür, dass die Grafts wachsen. Es kann auch sein, dass das Taubheitsgefühl an manchen stellen etwas länger anhält, in manchen Fällen kann es sogar bis 12 Monate dauern.Weitere 3 Monate später konnten sich meine Haare endlich sehen lassen und als dann 12 Monaten vorbei waren, konnte keiner erkennen, dass meine Haare verpflanzt worden sind. Haartransplantation ist etwas, wo man wirklich viel Geduld haben muss, aber für das Endergebnis lohnt es sich auf jeden Fall. Jetzt habe ich eine bessere Lebensqualität und mehr Selbstvertrauen. Ich hoffe, dass wir Sie als nächstes bei uns begrüssen dürfen und Ihnen Ihre Haare zurück schenken können. Ich habe für Sie diesbezüglich noch ein Video Tagebuch aufgenommen, damit Sie alles bildlich sehen können. Falls Sie noch weitere Fragen zu meiner Erfahrung haben, können Sie sich zu jeder Zeit bei mir melden.

Mit freundlichen Grüßen,

Erkan ÜNSALAN

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